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Master WM am 20.09.2008 in Italien |
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Geschrieben von Alexander Seebacher
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Dienstag, 5. Mai 2009 |
Es war etwa 26 Grad warm. Für Freitag aber war die Wettervorhersage schlecht.
Ein Tief werde über Italien hinweg ziehen und entsprechend Regen bringen. Und so war es! Bereits während der Fahrt von Rom nach Pescara (liegt ca. 200 km östlich von Rom) begann es zu regnen. Und das tat es dann den ganzen Tag. Für Samstag war aber trockenes Wetter angesagt. Das war aber Theorie ! Es regnete immer wieder, und entsprechend waren die Strassen nass. Aber das war noch nicht alles, denn auf einem Teil der Strecke war es extrem rutschig - man fuhr wie auf Schmierseife. Auf einem andern Teil - dem Meer entlang - trocknete es dann zwar während des Rennens ab, aber dafür hatte es extrem starken Gegenwind.
Ich hatte mich nach einem Test für die Regenrollen MPC Storm entschieden (mit denen ich in Berlin 2007 gute Erfahrungen gemacht hatte), was aber lediglich auf einem Teil der Strecke eine gute Wahl war. Auf dem langen Teilabschnitt dem Meer entlang wären die MPC Streetfighter oder sogar ein Teil PCVane besser gewesen. Und auf dem rutschigen Teil gab es eh keine idealen Rollen.
Aber die Bedingungen waren ja für alle gleich (schlecht), und sie können nicht als Ausrede gelten. Dass ich am Schluss nur Platz vier belegte, hatte einerseits mit mangelnder Konzentration sowie falschem taktischem Verhalten und andererseits noch mit etwas Pech zu tun. Nach der 1. Runde beschleunigte der Holländer - fährt auch die Masters im Eisschnelllaufen ! - auf dem Schmierseifen-Abschnitt (ich denke, das war geplant), und schon konnten einige nicht folgen, und es bildete sich vorne eine Dreiergruppe, die etwa 200 m Vorsprung herausfuhr. Da ich etwas weiter hinten in der Gruppe war, benötigte ich etwas Zeit, um an die Spitze der Verfolgergruppe zu fahren. Ich führte dann die andern wieder an diese Gruppe heran. Dann aber versuchte es der Holländer zu Beginn von Runde 3 nochmals an der gleichen Stelle. Nur der WM 07, der Schweizer Urs Rotach, reagierte sofort. Ich war zu passiv bzw. schätzte die Situation falsch ein, indem glaubte, ich würde die 2 im trockeneren Abschnitt wieder einholen, wie schon eine Runde zuvor. Aber der Abstand verringerte sich im Gegenwind nicht, und ich bekam kaum Unterstützung von den andern. Oder wenn ich abgelöst wurde, dann war die Pace zu langsam, um noch ans Aufholen zu denken. So war ab Runde 4 (von 7) klar, dass die ersten 2 Plätze vergeben waren. Es ging also nur noch um Platz 3. Ich ging dann früh an die Spitze und ca. 50 m vor dem Ziel war ich noch vorne, als ich vor mir der Begleitroller der Damen AK60 + 2 Skaterinnen war und ich rechts einen Bogen darum herum fahren musste. In dieser Zeit fuhr der Rainer R. links an mir noch vorbei ! Der Holländer gewann übrigens das Rennen.
Nun hoffe ich auf eine Wiedergutmachung in Berlin ! |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 22. Juni 2009 )
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